Anwendungsbeispiele

Heraus aus dem Karussell unkoordinierter Behandlungen:
So funktioniert ganzheitliche Therapie.


Statt starker Medikamente, die „Erfolgsschiene“ gegen Migräne nutzen: Bei einer Studie mit Migränepatienten kam heraus, dass sich bei 90% der Probanden die Migräneattacken stark reduzierten, oder sogar gar nicht mehr auftraten, nachdem sie regelmäßig eine spezielle Schiene getragen haben.

Eine Frau hatte seit der Geburt ihres zweiten Kindes ständig Rückenbeschwerden. Sie konsultierte verschiedene Ärzte und bekam nach und nach eine Brille, Einlagen und Physiotherapie verschrieben. Die Schmerzen hörten dennoch nicht auf, waren mal stärker, mal schwächer. Sie kam in unsere Praxis, weil sie das Gefühl hatte, nicht mehr richtig zubeißen zu können.

Schon bei der Besprechung fiel die dauerhaft nach links geneigte Kopfhaltung der Patientin auf; sie schilderte ihre fortwährenden Schmerzen und berichtete von der Brille, den Einlagen und einer mehrjährigen Physiotherapie. Unser Test ergab u.a. eine Winkelfehlsichtigkeit, auch „latentes Schielen“ genannt (wird bei einem „normalen“ Sehtest nicht getestet), wonach die Patientin eigentlich auch eine neue Brille gebraucht hätte.

Vor allem aber benötigte sie sogenannte „aktive“ Einlagen, die sie gegen ihre bisherigen „passiven“ Einlagen tauschte, und eine sogennante Jig-Schiene, die das Kausystem entkoppelt. Dadurch wird dem System gemeldet, dass die alten, falschen Kontakte nicht mehr vorhanden sind. Innerhalb von vier bis sechs Wochen sorgten diese Maßnahmen nicht nur für „neuen Biss“, sondern nach jahrelangen Rückenschmerzen für Beschwerdefreiheit.

Zum Kieferorthopäden wegen andauernder Kopfschmerzen, massiver Rückenschmerzen oder ständiger Müdigkeit?

Bei einem Mann mittleren Alterns war in einem Schlaflabor das sogenannte Schlafapnoe-Syndrom festgestellt worden. Dabei kommt es während des Schlafs zu Atemstillständen; häufige Symptome und Begleiterscheinungen dafür sind Tagesmüdigkeit und Schnarchen. Weil er das nächtliche Schnarchen so schnell wie möglich loswerden wollte, hatte er sich bereits am Gaumensegel operieren lassen; die Gaumensegelstraffung sollte die nächtliche Geräuschkulisse zum Verklingen bringen.

Doch nach der Operation stellte er entsetzt fest, dass er noch immer schnarchte und durch die Atemstörungen weiterhin nicht durchschlafen konnte. Erst die verordnete Schnarchschiene brachte den gewünschten Effekt – ungestörte Nachtruhe und spürbar mehr Ausgeruhtsein am Tage.


Rundum gesund : Wir setzen auf ganzheitliche Therapie.
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