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Kinder & Jugendliche

Frühbehandlung

Frühbehandlung
KFO für die ganz Kleinen

Durchschnittlich beginnt die kieferorthopädische Behandlung in unserer Praxis etwa im Alter von elf Jahren, wenn die Kinder in die sechste Klasse gehen. Es ist allerdings empfehlenswert, die Zahn- und Kieferstellung bereits bei der Einschulung untersuchen zu lassen – so können wir gravierende Fehlstellungen bzw. Fehlstellungen durch Angewohnheiten wie Daumenlutschen oder eine überwiegende Mundatmung früh erkennen und behandeln. Durch die Frühbehandlung kann eine spätere Therapie oftmals erheblich vereinfacht bzw. vermieden werden.

Gründe für eine Frühbehandlung:

Frühbehandlung

Ungünstige Angewohnheiten (Habits)

Der Gebrauch des Schnullers über das dritte Lebensjahr hinaus, das Lutschen am Daumen oder eine überwiegende Mundatmung können die Entwicklung von Zähnen und Kiefern negativ beeinflussen. Legt das Kind die ungünstigen Angewohnheiten im frühen Kindesalter ab, bildet sich diese Fehlstellung meist noch durch das natürliche Wachstum zurück.

Zusätzlich können wir Ihrem Kind zum Beispiel eine Mundvorhofplatte anpassen, die die gesunden Mundfunktionen trainiert. Wenn Ihr Kind fast ausschließlich durch den Mund atmet, sind zudem ergänzende Untersuchungen beim HNO-Arzt bzw. Logopäden empfehlenswert.

Frühzeitiger Milchzahnverlust

Wenn Milchzähne durch Karies oder Unfälle zu früh verloren werden, beeinträchtigen die entstehenden Lücken nicht nur das Aussehen: Die ersten Zähne fungieren als Platzhalter für die bleibenden − fehlen sie zu früh, beispielsweise durch Karies oder einen Unfall, können die verbleibenden Zähne in die Lücke „kippen“. Ist das bei Ihrem Kind der Fall, können wir einen Lückenhalter anpassen, der den Platz für den nachkommenden Zahn problemlos freihält. Um dem Verlust vorzubeugen, sind eine frühzeitige zahnärztliche Kontrolle sowie die regelmäßige Zahnpflege ab dem ersten Zahn sehr wichtig.

Zahn- und Kieferfehlstellungen

Liegen bereits im Kindesalter gravierende Zahn- oder Kieferfehlstellungen vor – beispielsweise ein ausgeprägter Über-, Vor- oder Kreuzbiss−, sollten diese möglichst schon im Milchzahngebiss behandelt werden. So kann das Wachstum des Kiefers optimal zur Korrektur ausgenutzt werden.