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März 2012 − 35 Jahre in Gronau

1977 eröffnete die damals 31-jährige Fachzahnärztin Agnes Brügger ihre Praxis in Gronau. Ihre ersten Patienten waren Teenager, die heute schon über 50 Jahre alt sind und nun mit ihren eigenen Kindern zur Behandlung kommen. In 35 Jahren ist bei Brügger so viel Bogendraht zum Einsatz gekommen, dass er aneinandergelegt mehr als 40 Kilometer weit reichen würde!

„In unserer Anfangszeit war die Kieferorthopädie unseren jungen Patienten und ihren Eltern noch völlig fremd“, erinnert sich Agnes Brügger. „Gerade in unserer ländlichen Gegend waren Methoden wie das Tragen von ‚Klammern‘ und Brackets neu und ungewohnt.“

Kieferorthopädische Behandlungen waren in den 70er Jahren gerade erst eine Regelleistung der Krankenkassen geworden. Erstmals kamen Kinder in den Genuss einer Verbesserung ihrer Zahn- und Kieferfehlstellungen. „Insgesamt wies aber die zahnärztliche Versorgung noch große Lücken auf. Vorsorge und Prophylaxe waren damals Fremdworte“, schildert Agnes Brügger. „Auf diesem Gebiet haben wir bis heute große Fortschritte erzielt!“

Doppelspitze mit starkem Team

Die ersten Erfolge zogen weitere nach sich, die Praxis Brügger erweiterte sich 1985 in eigene Räumlichkeiten und ist seither in der Konrad-Adenauer-Straße 57-59 zu finden. Ein eigener Parkplatz und die Nähe zur City machen den Gronauer Standort optimal. In Vreden hat sich eine gute Kooperation im Haus der Zahnärzte Dr. Kovermann in der Gartenstr. 6 entwickelt.

Seit 2004 ist Tochter Dr. Hilka Brügger in der Praxis mit aktiv und leitet sie heute verantwortlich. Beide Zahnmedizinerinnen verbindet die gleiche Leidenschaft für ihr Thema sowie ihr besonderes Anliegen, die Patienten ganzheitlich zu betreuen. Dabei werden sie mittlerweile durch ein Team von neun Mitarbeiterinnen unterstützt.

Moderne Behandlungsmethoden

Und auch das Tätigkeitsfeld hat sich gewandelt: „Der Fortschritt zeigt sich in den Behandlungsmethoden“, schwärmt Agnes Brügger, „das beginnt schon bei den verwendeten Materialien.“ Die heute eingesetzten Drähte etwa reagieren auf Körpertemperatur, Brackets arbeiten mit geringerer Reibung, Zahnspangen sind so gut wie unsichtbar.

„Gestern gibt es nicht mehr, morgen bringt schon wieder Neues“

„Die Welt von 1977 gibt es nicht mehr. Wir befinden uns im steten Wandel und blicken schon ungeduldig auf die Einführung der nächsten, derzeit im Versuch befindlichen Neuerungen“, sagt Agnes Brügger. Auch das Verhältnis zur eigenen Gesundheit habe sich sehr positiv verändert, so hat sie beobachtet. „Die Bedeutung eines störungsfrei funktionierenden Kau-Organs ist immens gestiegen, und das gilt heute nicht nur für Kinder und Jugendliche! Auch die Erwachsenen wollen schöne Zähne, ein gerades Gebiss und gesundes Kauen.“