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Kinder & Jugendliche

Diagnose

Am Anfang jeder erfolgreichen Behandlung steht eine systematische Diagnose. Hierzu benötigen wir die Ergebnisse aus verschiedenen Untersuchungen und Analysen sowie Röntgenaufnahmen und Fotos. Anhand dieser Unterlagen erstellen wir den detaillierten Therapieplan.

Diagnose

Beim ersten Termin Ihres Kindes untersuchen wir die vorliegende Zahn- bzw. Kieferfehlstellung, überprüfen Notwendigkeit sowie den Umfang einer kieferorthopädischen Behandlung und wann der bestmögliche Zeitpunkt ist, um mit der Behandlung zu beginnen.

Vier-Augen-Prinzip

Wir gehen stets nach einem Vier-Augen-Prinzip vor. Der individuelle Behandlungsplan wird also zunächst von einer Behandlerin erstellt, bevor wir uns anschließend mit einer weiteren Kollegin aus unserer Praxis absprechen und beraten. So können wir sicher sein, dass die Behandlung perfekt auf die Voraussetzungen und Bedürfnisse des jeweiligen Patienten abgestimmt ist.

Die Diagnostik umfasst:

Wir verwenden verschiedene Röntgenbilder, um die Stellung der Zähne zueinander und zum Kieferknochen präzise zu bestimmen. Dazu gehören neben Profil- und Panoramaaufnahmen auch Aufnahmen der Handwurzelknochen bei Kindern − so können wir das voraussichtliche Ende des Wachstums bestimmen.

Fotografische Aufnahmen des Gesichts von vorn und von der Seite zeigen uns, wie sich die Fehlstellung auf das Aussehen auswirkt. Nach Ende der Behandlung fertigen wir erneut Aufnahmen an – auf diese Weise können Sie sehr schön die Zahn- und Kieferstellungen im Vorher-Nachher-Vergleich sehen.

Für eine exakte Vermessung von Zähnen und Kiefer nehmen wir Abdrücke von Ober- und Unterkiefer. Dazu nutzen wir eine Abformmasse oder erfassen die Zahnsituation berührungsfrei und digital mit unserem Intraoralscanner. Anhand der Abdrücke ist eine genauere Analyse der Fehlstellung möglich.

Insbesondere Kieferfehlstellungen wirken sich oft auf die Funktion der Kiefergelenke oder Kiefermuskulatur aus. Dadurch können Zahn- und Kieferschmerzen, Kopf-, Ohren-, Nacken- und auch Rückenschmerzen sowie Knacken im Kiefergelenk entstehen. Diese Beschwerden werden als Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) bezeichnet.

Im Rahmen der Funktionsanalyse prüfen wir, ob die Kiefergelenkbewegungen harmonisch verlaufen und klären die Ursache eventueller Probleme. Wir verfügen über langjährige Erfahrung auf diesem Gebiet und arbeiten interdisziplinär mit Kollegen verschiedener Fachrichtungen (z. B. Orthopäden, Physiotherapeuten, Osteopathen oder Logopäden) zusammen.

Kieferorthopädie ist keine Frage des Alters. Mit modernen Methoden sind auch für Erwachsene sehr unauffällige Zahnkorrekturen möglich.